Risikogruppen

Risikogruppen

Manche Menschen verlieren mehr Eisen oder benötigen mehr, als sie über die Nahrung aufnehmen. Diese Gruppen sind besonders betroffen.

Sportlich Aktive
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Sportlich Aktive

Durch Training und den Aufbau von Muskelmasse wird vermehrt Myoglobin gebildet. Myoglobin ist ein Protein in den Muskelzellen, das für den Sauerstofftransport und die Sauerstoffspeicherung in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, verantwortlich ist. Einer seiner Bestandteile ist Eisen, ihm verdankt das Muskelgewebe seine rote Farbe. Ist nicht genug Eisen vorhanden, wird weniger Myoglobin gebildet. Das führt zu verminderter Leistungsfähigkeit und längerer Regenerationszeit.

Frauen im gebärfähigen Alter
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Frauen im gebärfähigen Alter

Durch den regelmäßigen Blutverlust im Rahmen der Menstruation verlieren Frauen Hämoglobin, den eisenhaltigen roten Blutfarbstoff in den Erythrozyten, der Sauerstoff von der Lunge in den Körper transportiert. Das Knochenmark kann das Blut zwar ersetzen, das nötige Eisen muss allerdings von außen zugeführt werden.

Schwangere
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Schwangere

Das ungeborene Kind benötigt für die Entwicklung der Organe, des Gehirns und für das Körperwachstum verschiedene Nährstoffe, unter anderem Eisen. Besonders am Ende der Schwangerschaft können Eiseninfusionen das Wohlbefinden verbessern. Außerdem sinkt das Risiko für eine Wochenbettdepression.

Vegane oder vegetarische Ernährung
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Vegane oder vegetarische Ernährung

Durch fleischlose Ernährung wird weniger tierisches Eisen über die Nahrung zugeführt. Eine bewusste eisenreiche vegetarische Kost, etwa mit Hülsenfrüchten, kann das ausgleichen, gelingt aber nicht immer. Hier schaffen Infusionen rasch Abhilfe.

Kinder in der Wachstumsphase
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Kinder in der Wachstumsphase

Ähnlich wie das ungeborene Kind, das für das Wachstum Eisen benötigt, brauchen auch Kinder in der Wachstumsphase verschiedene Makro- und Mikronährstoffe. Eisen spielt dabei eine zentrale Rolle, vor allem im pubertären Wachstumsschub. Sind die Jugendlichen zusätzlich sportlich aktiv, entsteht schnell ein Defizit.

Menschen mit chronischen Erkrankungen
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Menschen mit chronischen Erkrankungen

Viele chronische Erkrankungen gehen aus unterschiedlichen Gründen mit einem Eisenmangel einher. Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn können Eisen kaum oder gar nicht aufnehmen. Hier hilft weder eine fleischreiche Ernährung noch Eisentabletten. Bei chronischer Niereninsuffizienz wird kein Erythropoetin mehr gebildet, was zu einer Blutarmut führt. Dieses Protein lässt sich von außen zuführen, ohne ausreichend Eisen bleibt der Effekt jedoch aus.

Termin

Klären wir den Verdacht, gemeinsam.